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Myome schonender entfernen

Donnerstag, 09.07.2009 von Alexandra

Im Muskelgewebe der Gebärmutter können sich gutartige Geschwulste bilden, die so genannten Gebärmuttermyome. Diese Myome sind sehr häufig, bis zu 20 Prozent aller Frauen zwischen 30 und 50 Jahren haben ein Myom.

Das Wachstum der Myome wird von Östrogenen gesteuert, weswegen nach den Wechseljahren auch praktisch nie neue Myome entstehen. Die bestehenden Myome wachsen nicht weiter oder bilden sich sogar zurück.

Solange sie keine Beschwerden verursachen, sind Myome eher harmlos. Bei einem kleinen Teil der betroffenen Frauen verursachen sie aber Menstruationsschmerzen und stärkere Regelblutungen. Je nach Lage und Ausdehnung der Geschwulst kann das Myom auch auf Darm oder Blase drücken und Verstopfung oder Schmerzen verursachen.

Was für Frauen mit Kinderwunsch aber noch schlimmer ist: Myome können auch Unfruchtbarkeit verursachen, indem sie verhindern dass die befruchtete Eizelle sich in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Kommt es zu einer Schwangerschaft, können Myome die Geburt erschweren oder zu einer Früh- oder Fehlgeburt führen.

Um bei Kinderwunsch die Gebärmutter zu erhalten, gibt es an einigen Krankenhäusern in Deutschland die Möglichkeit, das Myom mit Ultraschall zu entfernen. So wird die Gebärmutter nicht verletzt, wie es bei einer herkömmlichen Operation sein kann. Hat die betroffene Frau ihre Familienplanung bereits abgeschlossen, wird die Gebärmutter oft ganz entfernt, um einen Rückfall komplett auszuschließen.

Gynäkologe Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann von der Universität Witten/Herdecke betont die Vorteile der Methode: “Mit Medikamenten können wir bisher nur begrenzt helfen und eine Operation bringt immer die Gefahr mit sich, dass die Gebärmutter geschädigt wird und bei einer späteren Schwangerschaft quasi eine Sollbruchstelle entsteht. Daher konnten wir jungen Frauen mit Kinderwunsch nicht wirklich gut dazu raten”.

Bei dem Verfahren mit Ultraschall werden die Schallwellen genau auf das Myom gerichtet, das dann mehrmals mit den Wellen “beschossen” wird. Im günstigsten Fall stirbt die Geschwulst daraufhin ab, zumindest aber verkleinert sie sich so sehr, dass sie kein Hindernis für eine Schwangerschaft mehr ist.


 

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NEUESTE KOMMENTARE:

 

  • sophie maaya | 26.09.2009 um 18:58

    hallo
    ich habe mich mit fokussiertem ultraschall behandeln lassen, hat leider überhaupt nichts gebracht, und so bleibt nur eine op, myom weg und uterus erhalten ist aber heuzutage sowie so standart :) lg sophie

     

 

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