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Babynahrung im Öko-Test

Montag, 01.03.2010 von Alexandra

Die Qualität und Sicherheit von Babynahrung ist immer ein Thema. Darum überprüfte die Zeitschrift Öko-Test für ihre März-Ausgabe sieben Breie verschiedener Hersteller auf eventuelle Schadstoffe. Daneben galt das Augenmerk der Tester auch der Sicherheit der Verpackungen.

Öko-Test bemängelte bei den Breien vor allem die Schadstoffbelastung, aber auch die geringe Verwendung von Fleisch  bei den Baby-Menüs. Immerhin wurden in keiner der Nahrungsproben Pestizide oder schädliche Keime gefunden, und auch in den Verpackungsmaterialien stecken keine bedenklichen Substanzen.

Noch relativ neu auf dem Markt ist Babynahrung in Kunststoffbehältern. Sie wird von den Herstellern vor allem auch damit beworben, dass diese Gefäße leicht und unzerbrechlich sind. Für die Tester von Öko-Test war hingegen besonders wichtig herauszufinden, ob aus den Kunststoffen eventuell Schadstoffe in die Babynahrung übertreten. Das war nicht der Fall.

Die Produkte in Plastikbehältern werden auch anders hergestellt als die übliche Säuglingsnahrung: Die Zutaten werden einzeln dampfgegart und dann erst gemischt. Es sollen schon wenige Minuten starker Hitze reichen, um die Nahrung keimfrei und haltbar zu machen. Babybrei im Gläschen dagegen wird teilweise bis zu einer Stunde hoch erhitzt. Das lange Erhitzen kann aber dazu führen, dass sich Furan und Benzol bilden. Beide Stoffe gelten als krebserregend.

Benzol wurde schon früher in Babybrei und Babysäften entdeckt. Vor allem Karotten scheinen zur Benzolbildung beizutragen, wenn sie lange hoch erhitzt werden. Durch die neuen Methoden scheint dies unterbunden zu werden, und Öko-Test fand nur ein Produkt mit erhöhtem Benzolgehalt.

Furan entsteht ebenfalls wenn Lebensmittel hoch erhitzt werden. Es tauchte in drei verschiedenen Proben auf, unabhängig von Herstellungsmethode und Verpackungsmaterial. Die teilweise sogar stark erhöhten Benzol- und Furan-Werte führten zur Abwertung im Testergebnis.

Weiterer Kritikpunkt: Die Hersteller sparen am Fleisch. Sie verwenden gerade mal die gesetzlich festgelegten acht Prozent. Professor Bernhard Koletzko, der Experte von Öko-Test, hält das für viel zu wenig. Ein Fleischanteil von 12 Prozent wäre besser geeignet den Bedarf der Kinder an Eisen und Zink zu decken. Wichen die deklarierten Nährwerte um mehr als 20 Prozent vom ermittelten Wert ab, führte das zu einer generellen Abwertung im Test.

Die positiven Ergebnisse:  In keinem der Produkte fanden sich Pestizide oder bedenkliche Keime, die Verpackungen enthielten keine Weichmacher oder andere unerfreulichen Stoffe.

Öko-Test mahnt zwar die Hersteller, weiter nach einer Senkung des Schadstoffgehalts zu streben. Eltern brauchen sich aber keine Sorgen machen, denn die gemessenen Werte an Schadstoffen seien “sehr gering”.

Getestet wurden drei jeweils drei fleischhaltige Menüs für Kinder ab dem vierten Monat und ab dem achten Monat. Zudem wurde ein reines Obstprodukt getestet, dass es allerdings nur von einem Hersteller gibt.

Den Testbericht findet ihr in der März-Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test, oder zum Download für zwei Euro auf der Öko-Test-Internetseite.


 

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  • Babynahrung im Öko-Test | 1.03.2010 um 14:34

    [...] post by Alexandra Wir danken den Original-Autoren für die Bereitstellung ihrer RSS-Feeds. Sollten Sie die [...]

     

 

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