Nach der Stillzeit, wenn das Baby langsam auch Brei zu essen bekommt, kochen viele Eltern gerne selbst den Babybrei. Dabei sollten sie aber auch daran denken, dass das Baby ausreichend Fettsäuren mit der Nahrung zu sich nimmt, die für den Aufbau des Gehirns und auch der Netzhaut wichtig sind.
Babybrei ist vor allem anfangs schnell selbst gemacht. Die Gemüsebreie haben meist nur eine Zutat, die gekocht und püriert wird. Außer Kartoffeln lassen sich auch alle Breie gut portionieren und einfrieren, es ist also eine echt praktische Angelegenheit.
Da allerdings heutzutage überall vor den schrecklichen Konsequenzen des Übergewichts gewarnt wird, ist es verständlich, wenn Eltern schon für ihre Babys fettarm kochen. Allerdings benötigen Babys für ihre gesunde Entwicklung nicht nur Vitamine und Mineralien, sondern auch ausreichend Fettsäuren.
Um diese in der Babynahrung unterzubringen, kann dem selbst gekochten oder auch dem gekauften Gemüsebrei einfach ein bisschen Öl beigegeben werden, wenn es nicht schon enthalten ist. In der Regel werden dazu Maiskeimöl oder Rapsöl empfohlen.
Eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund hat jetzt ergeben, dass Rapsöl dafür die bessere Wahl ist. Wird den Kindern nämlich Rapsöl in die Nahrung gemischt, haben sie einen höheren Omega-3-Säure-Spiegel im Blut als Kinder, die die gleiche Menge an Maiskeimöl mit ihrer Nahrung bekamen.
Die Omega-3-Säuren werden für den Aufbau des noch wachsenden Gehirns benötigt. Kleinkinder können die Fettsäuren sogar noch sehr viel besser in die notwendigen Bausteine umwandeln als Erwachsene. Das FKE empfiehlt daher einmal täglich zwei Teelöffel Rapsöl in den Babybrei aus Gemüse, Obst oder Fleisch zu geben.
Schon während der Schwangerschaft sind Omega-3-Fettsäuren sehr wichtig, sie sollen sogar dazu beitragen können, Frühgeburten und Wochenbettdepression zu verhindern. Für Schwangere werden zwei Portionen fetten Fischs pro Woche empfohlen, also beispielsweise Lachs oder Makrele. So kann der Bedarf mühelos auch ohne spezielle Nahrungsergänzungen gedeckt werden.
Bei einer ausgewogenen Ernährung für das Baby darf Öl also auf keinen Fall fehlen – dann klappt’s auch mit dem gesunden Wachstum wie geschmiert!






[...] post by Alexandra Wir danken den Original-Autoren für die Bereitstellung ihrer RSS-Feeds. Sollten Sie die [...]