Kinder und gesunde Ernährung, das ist so eine Sache. Solange die Kleinen noch gestillt werden, sind die Eltern fein raus. Zumindest für das erste halbe Jahr braucht man sich keine Sorgen um die Ernährung machen, das Kind bekommt alles was es braucht einfach aus der Muttermilch.
Mit dem Einführen der Beikost neben dem Stillen und nach dem Abstillen wird es dann spannend. Das Kochen von Breis aus Gemüse und Obst, später auch mit Fleisch, ist dabei nicht das Schwierige. Ausgewogene Rezepte findet man im Internet und in Büchern zuhauf. Kniffliger ist es da schon, dem Baby die neue und ungewohnte Ernährung im wahrsten Sinne schmackhaft zu machen. Genauer gesagt, geht es darum, den angeborenen und durchaus wichtigen Widerwillen gegen Neues und Unbekanntes zu überwinden. Wie gut das gelingt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Manche Kinder sind in dieser Hinsicht einfach unerschrockene Abenteurer und versuchen alles zumindest einmal. Was nicht überzeugt, wird mehr oder weniger taktvoll abgelehnt, sprich: ekelerfüllt ausgespuckt. Bei anderen Babys ist es schon schwierig, den fast universell beliebten Karottenbrei anzubieten. Wie soll es dann später erst mal werden, wenn man den Kindern die gesunde Ernährung nahebringen will?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat sich dieses Themas angenommen und empfiehlt, jahreszeitlich passend, zartes Frühlingsgemüse. Mit seinem milden Geschmack überzeugt das junge Gemüse oft sogar eingefleischte Gemüsemuffel. Karotten, Kohlrabi, Salate, Porree und verschiedene Kohlarten lassen sich jetzt mit frischen Kräutern schmackhaft zubereiten und bringen so viele Vitamine und Mineralstoffe auf den Tisch.
Die klassischen “Tricks” haben sich bewährt und werden auch jetzt wieder von der BZgA aufgeführt: die Kinder beim Aussuchen der Lebensmittel und dem Zubereiten der Mahlzeiten mithelfen zu lassen weckt generell ihr Interesse an Ernährung. Gemeinsam Kräuter und Sprossen anzusäen und zu ernten macht Spaß â€“ und das selbst Angebaute schmeckt auch noch gut!






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Natürlich das ist die beste Variante für gesundes Essen und Leben. Leider haben die Eltern nicht genug Zeit immer etwas gesundes schnell vorzubereiten und geben den Kindern etwas Süßes und natürlich ungesundes