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Geburt, Wochenfluss – und was jetzt?

Freitag, 30.10.2009 von Alexandra

Der Wochenfluss ist eine zwar ein bisschen lästige, aber notwendige Begleiterscheinung der Geburt. Durch ihn scheidet der Körper Blut und eventuelle Eihautreste aus und macht so einen wichtigen Schritt in Richtung Rückbildung.

Viele Frauen informieren sich nicht genau über das, was nach der Geburt im Wochenbett mit ihrem eigenen Körper passiert, oder es geht in der Aufregung über die nahende Geburt und das lang ersehnte Kind einfach unter.

Dazu kommt, dass sich um den Wochenfluss immer noch einige alte Mythen, Märchen und Spukgeschichten ranken, und er fast schon als “unrein” empfunden wird. Dabei ist das Blut nicht “unreiner” als das der normalen Regelblutung. Der Ausfluss ist auch nicht infektiös.

Was ist der Wochenfluss aber genau? Nach der Geburt bleibt an der Stellen, an der die Plazenta angewachsen war, eine offene Wunde. Das Blut, Wundsekret, und eventuell auch Plazenta- und Eihautreste werden vom Körper ausgeschieden. All diese Bestandteile zusammen ergeben den Wochenfluss.

Kurz nach der Geburt ist der Wochenfluss noch sehr stark und blutig, aber im Laufe der Zeit verändert sich die Zusammensetzung. Je mehr die Wunde heilt, desto weniger blutet sie natürlich. Die Farbe wechselt von frischem blutigen Rot über Rosa bis zu einer weißlichen Farbe.

Wer sich nach der Geburt zu früh zu sehr körperlich anstrengt, riskiert wieder verstärkte Blutungen. Falls während des Wochenflusses die Farbe also wieder zu blutigem Rot wechselt, ist das ein echtes Problemzeichen und Anlass für einen Arztbesuch. Auch schlechter Geruch sollte einen sofort zum Arzt führen. Strenger Geruch ist nämlich ein Anzeichen für eine Infektion.

Die Dauer des Wochenflusses kann schwanken: Die durchschnittliche Dauer beträgt zwei bis sechs Wochen, er kann aber durchaus bis zu acht Wochen anhalten. Stillen fördert die Rückbildung der Gebärmutter und damit auch automatisch die Verkleinerung der Wundfläche, was natürlich für verminderten Blutfluss sorgt.

Gute Tipps für den richtigen Umgang mit dem Wochenfluss gibt es bei netmoms.de. Dabei wird auf die richtige Hygiene eingegangen und es gibt Tipps dafür, wann man zum Arzt gehen sollte.

Wie war das bei euch mit dem Wochenfluss? Wart ihr darauf vorbereitet? Wie lange hat es gedauert? Habt ihr Tipps für andere Mütter in der gleichen Lage?


 

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