Advent und Weihnachten sind traditionell die Zeit, in der die Familie besonders viel und intensiv Zeit miteinander verbringt. Dazu gehören auch unbedingt Süßigkeiten, Kerzen und Geschenke.
Um es Eltern leichter zu machen, ihre Kinder gesund und sicher ins neue Jahr zu “retten”, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt ein Advents- und Weihnachtsspecial online gestellt. Dabei sprechen die Experten Kerzen und andere brennende Probleme an.
Interessierte Eltern erfahren so, wie sie die typischen Weihnachtsnaschereien mit der gesunden Ernährung der Kinder vereinbaren können. Zum Beispiel kann man den Adventskalender selbst basteln und befüllen, so dass nicht jeden Tag etwas Süßes hinter dem Türchen oder im Beutel wartet, sondern nur alle paar Tage. Das ist natürlich auch im Interesse der Zahngesundheit! Die restlichen Tage findet das Kind dann kleine Geschenke, wie etwa Stifte oder Aufkleber im Kalender.
Um die Kinder vor Verletzungen zu bewahren gilt es vor allem auch mit Kerzen vorsichtig umzugehen. Kinder dürfen nie mit brennenden Kerzen an Adventskranz oder Weihnachtsbaum allein gelassen werden! Kerzenlicht ist für Kinder unglaublich anziehend, deswegen ziehen sie sich schnell Verbrennungen zu, wenn die Eltern nicht sehr wachsam sind.
Die üblichen Sicherheitsregeln gelten an Weihnachten selbstverständlich auch, also etwa den Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einzuhalten oder Wasser bzw. Feuerlöscher in Griffweite aufzubewahren. Übrigens können auch elektrische Lichterketten Brände auslösen!
Ein weiteres Kapitel im Advents- und Weihnachtsspecial sind die Geschenke. Hier gibt die BZgA viele gute Tipps für altersgerechte Geschenke. So sind Fühl- und Greif-Spielzeuge gut für Kinder bis zu 1 Jahr geeignet, für Kinder bis 3 Jahre sind Stofftiere und Bilderbücher genau das Richtige. Diese Tipps sind auch sehr hilfreich für Verwandte und Freunde, die nicht ganz genau wissen, was für das Kind das Richtige sein könnte.
Bei der Wahl der Geschenke sollten wir nicht nur darauf achten, dass sie dem Alter des Kindes angemessen sind. Sie müssen auch sicher und im Idealfall sinnvoll sein. Dies lässt sich anhand der verschiedenen Siegel und Prüfzeichen abschätzen. Auf geprüfte Sicherheit weisen etwa das deutsche GS-Zeichen (”Geprüfte Sicherheit”) oder das VDE-Zeichen hin (Verein deutscher Elektrotechniker, bei elektrischem Spielzeug). Das “spiel gut”-Siegel wird Spielzeug verliehen, dass nicht nur sicher, sondern auch kinderfreundlich und pädagogisch wertvoll ist.






Toller Artikel, vielen Dank für die Nennung und den Hinweis auf die “Gesunde Weihnachtsnascherei” von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finde ich sehr nützlich! Darum geht es bei der Alternative zu gekauften Schoko-Adventskalendern. 1. den Adventskalender selber machen und dann selbst befüllen - nicht nur mit Süßigkeiten! Liebe Grüße, Jana (RubyF95 bei wanaba)
[...] von sehr kreativen Menschen in der Bastel- und Handarbeits-Szene vorgestellt. Heute habe ich bei babys.de einen Beitrag zum Thema “Advent und Weihnacht - Gesund und sicher!” gelesen. Darin wird [...]