Das Gesundheitsportal Onmeda macht in einem aktuellen Artikel darauf aufmerksam, dass Eltern ihren Kindern verschriebene Medikamente nicht einfach unter das Essen mischen sollten. So verführerisch dieser Kniff gerade bei kleinen Kindern auch scheint: Es kann dabei zu Wechselwirkungen kommen.
Wer seinem kleinen Kind Medikamente geben muss, sollte am besten schon beim Arzt fragen, ob es das Produkt auch in “kinderfreundlicher” Verabreichungsform gibt. Viele Medikamente für Kinder sind als Saft oder Tropfen erhältlich, eben damit die Einnahme nicht zum täglichen oder stündlichen Drama wird, das Eltern und Kind gleichermaßen anstrengt. Für die ganz Kleinen gibt es sogar Schnuller, die die heilenden Wirkstoffe abgeben!
Gibt es das bestimmt Produkt nur als Tabletten, hat der Kinderarzt bestimmt Tricks auf Lager, wie man das Medikament in das Kind bekommt – und wenn er empfiehlt, die Tabletten zu zerkleinern und unter den Brei oder das Kinderessen zu mischen, kann man sich meist in der Regel ja darauf verlassen, dass das ungefährlich ist.
Schon um solche möglichen Wechselwirkungen zu umgehen empfiehlt es sich, bei kleineren Wehwehchen auf Hausmittel zurückzugreifen. Immer noch unschlagbar sind etwa Wadenwickel bei Fieber oder Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen. Sogar Apotheker raten dazu, das Wissen um die “Hausmittelchen” wieder herauszukramen.
Auf keinen Fall dürfen Kinder rezeptfreie Medikamente erhalten, die die Eltern ihnen “verordnen”. Kinderkörper funktionieren anders als Erwachsenenkörper, deswegen reicht es nicht, die Menge einfach auf Kindergröße anzupassen. Nur der Kinderarzt kann beurteilen, ob das Medikament überhaupt für das Kind und seine Krankheit geeignet ist, und dann die entsprechende Dosis verordnen, schreibt Onmeda.






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