Zu Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern hat das Bundesamt für Strahlenschutz jetzt darauf hingewiesen, dass die Haut von kleinen Kindern besonders gut vor der Sonne geschützt werden muss. Kinder unter zwei Jahren sollten möglichst gar nicht in die Sonne. Aber auch für Kinder die über zwei Jahre alt sind gilt: Sonnenschutz muss sein.
Die Haut von Kindern ist viel dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen. Jeder Sonnenstrahl hinterlässt deshalb sozusagen seine Spuren, weshalb die Haut von Kindern gut geschützt werden muss, unter anderem auch mit Sonnencreme. So wird nicht nur dem Sonnenbrand vorgebeugt, sondern auch das Hautkrebsrisiko gemindert.
Aber auch wenn die Sonneneinstrahlung so gering ist, dass noch nicht einmal eine Rötung der Haut erscheint, kann die Wirkung für Kinder unter sechs Jahren drastisch sein und dafür verantwortlich sein, dass das Kind später im Leben am Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, erkrankt.
Sonnenbrand ist nicht nur ein kosmetisches Problem, das zu Rötung der Haut führt, die sich danach abschält. Ein Sonnenbrand ist auch immer eine drastische Beschädigung der Haut, und mit jedem Sonnenbrand steigt das Hautkrebsrisiko. Davon abgesehen können Sonnenbrände durchaus so schlimm sein, dass sie “echte” Verbrennungen sind und auch deren Gefahren mit sich bringen: Kreislaufschock, Sepsis und Organversagen.
Deshalb ist es bei Kindern besonders wichtig, auf den richtigen Sonnenschutz zu achten. Das BfS empfiehlt mindestens Lichtschutzfaktor 15. Beim Eincremen nicht an der Sonnencreme sparen! Zu dünn aufgetragene Sonnencreme bietet weniger Schutz. Kinder unter einem Jahr sollten aber noch nicht eingecremt werden, weil ihre empfindliche Haut auf die Inhaltsstoffe der Sonnencreme gereizt reagieren kann. Für sie gilt also: Lieber im Schatten bleiben!
Als Schutz vor der Sonne darf man sich aber nicht nur auf Sonnencreme verlassen, am besten sollte man die Sonne gar nicht erst so nahe an das Kind heranlassen. Lose, bedeckende Kleidung und ein Hut oder eine Kappe bieten wertvollen Schutz. Besonders wichtig ist auch der Schutz der Augen vor der UV-Strahlung. Sie kann schnell eine Bindehautentzündung auslösen. Auch für Kinder sind deshalb Sonnenbrillen wichtig.
Und auf jeden Fall beherzigen: Zwischen 11 und 15 Uhr aus der Sonne gehen! Das schützt vor Sonnenbrand, aber auch vor Sonnenstich und Hitzschlag.
Das BfS hat extra zum Thema Sonnenschutz einen kindgerechten Flyer veröffentlicht, den man im Internet herunterladen oder in gedruckter Form bestellen kann.






Danke für den tollen Beitrag. Meine Kinder bekommen aber alle keine herkömmliche Sonnenmilch, da diese auf Erdölbasis hergestellt wird und wie allgemein bekannt ist, kann dies das Erbgut angreifen.
Ich empfehle daher eine mineralische Sonnencreme… vor allem für Kleinkinder!!!
Aber sogar meine 8jährige Tochter nutzt die und wir sind vollstens zufrieden.
Mein Baby bekommt leichte Baumwollteile an und bleibt im Schatten
Alles Liebe,
Gianna
Hallo Gianna,
das ist ein guter Tipp. Ich würde die Sonnenschutzmittel mit mineralischem LSF auch für Erwachsene empfehlen, weil viele sie einfach besser vertragen.
Und du schützt mit dem Aufenthalt im Schatten und der Baumwollkleidung dein Baby natürlich noch zusätzlich - ganz vorbildlich!
Liebe Grüße
Alexandra