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Arzneimittel-Datenbank für Schwangere

Montag, 23.02.2009 von Alexandra

Schwangere Frauen machen sich oft Sorgen, wenn sie Medikamente nehmen müssen. Sie befürchten schädliche Auswirkungen auf ihr Baby. Manche Medikamente sind auch wirklich gefährlich für das ungeborene Kind, aber auch das Weglassen eines Arzneimittels kann das Leben von Mutter und Kind gefährden.

Um Schwangeren und stillenden Müttern Auskunft zu den eingenommenen Medikamenten zu geben, wurde mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums eine Online-Datenbank gestartet. Sie vereint Experteninformationen mit Erfahrungsberichten schwangerer und stillender Frauen.

Auf www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de wird über etwa 400 Medikamente informiert. Die Informationen sind dabei besonders auf Schwangere und stillende Mütter zugeschnitten. Das bedeutet, dass auf diese besonderen Situationen deutlich ausführlicher eingegangen wird als es aus den Beipackzetteln der Fall ist. Die Datenbank soll die Fragen zur Arzneimittelanwendung bei schwangeren oder stillenden Frauen “situationsgerecht, qualitätsgesichert und unabhängig” beantworten, so der Parlamentarische Staatssekretär Rolf Schwanitz.

Das auch für Laien leicht verständliche Informationsangebot solle vor allem schwangeren und stillenden Frauen eine erste Orientierung geben, ersetze aber keineswegs das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin, so Schwanitz weiter.

Mit einem einfachen Auswahlmenü kann man nach bestimmten Medikamenten suchen oder aber nach Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft eine besondere Behandlung notwendig machen.

Auch wer sein Medikament oder seine Erkrankung nicht gefunden hat, steht nicht ganz ohne Hilfe da: Die Seite bietet mit dem Online-Fragebogen für schwangere oder stillende Frauen, bzw. für Frauen mit Kinderwunsch auch eine Kontaktmöglichkeit zu den Experten.

Der Start der Informationsseite ist Bestandteil des Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit. Die Informationen zum Gebrauch von Medikamenten in der Schwangerschaft stammen vom Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie in Zusammenarbeit mit der Technischen Fachhochschule Berlin.


 

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NEUESTE KOMMENTARE:

 

  • Henning | 13.10.2010 um 16:35

    Hallo,
    die Informationsseite ist eine super Idee um für mehr Gewissheit zu sorgen.

     

 

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