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Rund um Schwangerschaft und Geburt

Donnerstag, 29.10.2009 von Alexandra

Das Gesundheitsportal NetDoktor.de ist immer eine gute Adresse für Informationen zu Gesundheit und Krankheiten. Heute wartet das Redaktionsteam gleich mit einem ganzen Bündel News zu den Themen Verhütung, Schwangerschaft und Geburt auf.

Aktuell ist die Anti-Baby-Pille ins Visier der Öffentlichkeit geraten, nachdem einige Frauen, die mit der Pille verhüten, an Embolien gestorben sind; andere haben Thrombosen zwar überlebt, leiden aber unter den Nachwirkungen. Der Münchner Arzt Dr. Christian Dannecker rät im Gespräch mit NetDoktor.de zur Gelassenheit.

Andere Frauenärzte machen allerdings auf Alternativen zu den oralen Verhütungsmitteln aufmerksam, etwa die Spirale. Wir meinen: Jede Frau sollte sich prinzipiell von ihrem Frauenarzt genau über ihre individuellen Risikofaktoren informieren lassen, und zusammen mit ihm die für sie beste Verhütungsmethode auswählen. Das sollte selbstverständlich sein!

Weitere Meldungen zu Schwangerschaft und Geburt lassen staunen: So hat eine US-amerikanische Studie ergeben, dass ängstliche Frauen kleinere Babys bekommen. “Ängstlich” bedeutet hier allerdings mehr als nur normal ängstlich, es handelt sich dabei um Frauen mit schweren chronischen Angststörungen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Stresshormone der Mütter die Bildung des Wachstumshormons beim Kind unterdrückt, vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel. Die Neugeborenen sind deshalb kleiner und leichter als die Kinder unbelasteter Freuen.

Auch zum Thema Geburt gibt es neue Erkenntnisse: Anästhesisten der Columbia University haben ein Modell zur Einschätzung von Geburtsschmerz entwickelt. Ihren Zahlen zufolge verspüren Frauen asiatischer Abstammung und Frauen mit höherem Körpergewicht verspürten weniger Geburtsschmerzen – vermutlich deshalb, weil bei den beiden Gruppen die Geburt auch langsamer verlief.

Die Wissenschaftler hoffen zwar, dass das Modell Müttern und Ärzten hilfreich sein könne – das wird es wohl aber kaum sein: Die Unterschiede innerhalb der einzelnen Gruppen waren größer als die von einer Gruppe zur anderen. Das Fazit lautet wohl: Jede Frau verspürt den Geburtsschmerz anders. Wir hängen uns jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sagen: Die selbe Frau verspürt bei mehreren Geburten unterschiedlich starke Schmerzen. Dazu hätte man aber wohl kein mathematisches Modell gebraucht …


 

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