Die meisten Neugeborenen wiegen knapp dreieinhalb Kilo und sind rund 50 Zentimeter groß. Allerdings schwanken die Maße von Kind zu Kind enorm, abhängig von Geschlecht, von der Größe der Eltern, und von vielen anderen Einflüssen.
Direkt nach der Geburt wird die erste der zehn Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, die U1. Die U2 ist die erste Grunduntersuchung beim Kinderarzt, im Alter von bis zu zehn Lebenstagen. Die dritte Vorsorgeuntersuchung, U3, wird in der vierten oder fünften Lebenswoche durchgeführt.
Jetzt hat das Baby alle Hände damit voll, sich selbst und seinen Körper kennen zu lernen. Es weiß aber schon genau, wenn ihm etwas nicht gefällt (Hunger, Müdigkeit, Einsamkeit), und kann sich mit Schreien bemerkbar machen. Die meiste Zeit des Tages wird das Baby aber schlafen – auch wenn des den Eltern anders vorkommt.
Babys können schon Berührungen, Wärme und Schmerzen wahrnehmen. Die Nervenbahnen sind aber noch nicht so gut trainiert, deswegen dauert gerade die Wahrnehmung von Schmerzen und Wärme länger als bei Erwachsenen.
Seine Bewegungen werden noch hauptsächlich von Reflexen gesteuert, beispielsweise dem Saug- und dem Greifreflex, oder wenn es bei einer Berührung der Wange automatisch die Brust sucht.
Das Neugeborene kann noch nicht gut sehen, aber es schaut sich trotzdem am liebsten Gesichter an. Wenn die Eltern es anschauen und anlächeln ist das jetzt noch die allerbeste Unterhaltung für das Kind.
Das Baby reagiert jetzt auf die Stimme der Eltern: Wenn es weint, beruhigt es sich, es fuchtelt mit Armen und Beinen, und es beginnt die Eltern bewusst anzulächeln.
Obwohl das Baby noch nicht sprechen kann, fängt es jetzt an eigene Laute zu produzieren, und freut sich, wenn Mutter und Vater auf das Gurgeln und Gurren reagieren – und das Baby kann auch schon selbst lachen.


