Bei der U7a zwischen dem 34. und 36. Lebensmonat untersucht der Kinderarzt die Entwicklung der inneren Organe, die Sinnesorgane, das Nervensystem und die motorische Entwicklung. Das meiste Augenmerk liegt bei dieser Untersuchung aber auf das Hören und Sehen ebenso wie dem Sprechen und dem Verstehen des Kindes.
Im Alter von etwa 30 Monaten sind die Milchzähne meist komplett.
Kinder können jetzt stehen, vielleicht sogar schon auf einem Beim hüpfen und Balancieren, beispielsweise auf niedrigen Mauern.
Mit zwei Jahren können die meisten Kinder ihre ersten kurzen Sätze (Zweiwortsätze) bilden, nach einem knappen halben Jahr werden daraus schon Sätze mit drei und mehr Wörtern.
Mit etwa zweieinhalb Jahren können Kinder ihre Blase und ihren Schließmuskel kontrollieren. Viele Kinder wollen jetzt von selbst sauber werden, also kann mit dem Töpfchentraining begonnen werden.
Bis zum dritten Geburtstag nimmt der Wortschatz sprunghaft zu, und wird hauptsächlich zum Fragen verwendet ("Was ist das?").
Mit etwa zwei Jahren beginnen Kinder, sich als eigenständige Person wahrzunehmen. Bis sie von sich als "Ich" reden, dauert es noch mal ein paar Monate.
Die "magische Phase" beginnt: Kinder entwickeln ihre Vorstellungskraft, können aber noch nicht zwischen Realität und Fantasie oder auch Traum unterscheiden.
Das Kind beginnt sich für andere Menschen zu interessieren, es fragt zum Beispiel nach dem Grund, wenn ein anderes Kind weint.
Mit etwa drei Jahren kann das Kind lernen, sich in Gruppen einzufügen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Kontakte mit gleichaltrigen Kindern sind besonders wichtig für die soziale Entwicklung.


