Wenn Eltern ihrem Baby ein Spielzeug geben, möchten sie natürlich, dass es gefahrlos damit spielen kann. Als Verbraucher lässt sich aber nicht immer auf Anhieb feststellen, ob das Spielzeug auch wirklich vollkommen ungefährlich ist.
Viele Gefahrenquellen lassen sich aber schon ganz einfach entdecken:
- Kleinteile: Je jünger das Kind ist, desto wichtiger ist die Größe des Spielzeugs. Es muss groß genug sein, dass das Kind es nicht verschlucken kann. Es darf auch keine Einzelteile haben, die ein Kind abnehmen oder abbeißen und verschlucken kann.
- Farbe: Bemalte und lackierte Spielzeuge müssen speichelecht sein, es darf sich also keine Farbe lösen, wenn das Kind es in den Mund nimmt. Sollte sich Farbe bereits lösen, wenn man mit einem angefeuchteten Finger darüber streicht, ist das Spielzeug ungeeignet – und zwar für Kinder aller Altersgruppen.
- Scharfe Kanten: Jedes Spielzeug vor dem Kauf gründlich auf scharfe Kanten, spitze Ecken und Splitter prüfen. Kanten und Ecken sind eine Verletzungsgefahr für jedes Altern, vor allem aber für kleine Kinder. Ist das Spielzeug gesplittert, ist es im besten Fall beim Transport oder beim Einräumen ins Regal beschädigt worden, im schlimmsten Fall arbeitet schon der Hersteller schlampig.
- Geruch: Viele Spielzeuge aus Kunststoff enthalten giftige Substanzen, darunter. Ein strenger Geruch kann ein Hinweis auf diese Schadstoffe sein, von denen viele Krebs verursachen oder zumindest im Verdacht stehen, das zu tun. Wenn ein Spielzeug also extrem unangenehm nach Plastik riecht, besser darauf verzichten.
- Hygiene: Plüschtiere sollten waschbar sein. Das ist nicht nur nach längerem Gebrauch wichtig, sondern auch vor dem ersten Spielen sollte das Tier einmal in die Waschmaschine wandern.
- Lautstärke: Viele Spieluhren und andere Spielzeuge, die Geräusche produzieren, sind viel zu laut. Sie können deshalb bei Kindern zu Hörschäden führen. Vor dem Kauf eines solchen Spielzeugs sollte es deshalb ausprobiert werden. Wenn das Geräusch auch für Erwachsenenohren laut ist, ist es für kleine Kinder und Babys definitiv zu laut.
- Prüfzeichen: Ein Mindestmaß an Sicherheit geben Prüfzeichen wie das TÜV-Siegel, das LGA-Qualitätszertifikat, das GS-Zeichen oder auch die Auszeichnung mit dem "spiel gut"-Siegel. Weniger aussagekräftig ist das CE-Zeichen. Mit diesem Zeichen bestätigt der Hersteller, dass sein Produkt den europäischen Richtlinien entspricht. Allerdings wird diese Behauptung nicht von unabhängiger Seite bestätigt.


