Calcium ist unverzichtbar für die Stabilität der Zellmembranen, für die Übertragung von Signalen zwischen den Zellen, der Reize im Nervensystem und bei der Blutgerinnung. Auch am Aufbau von Zähnen und Knochen ist Calcium beteiligt.
Das Skelett ist gleichzeitig auch ein Calciumspeicher für Notzeiten, in denen das Mineral aus den Knochen herausgelöst und für andere Vorgänge zur Verfügung gestellt wird. Der Körper von erwachsenen Männern enthält 900 bis 1500 g Calcium, der von Frauen 750 bis 1100 g.
Der Calciumbedarf des Babys wird beim Stillen problemlos gedeckt, und auch später ist die nötige Zufuhr meist durch ausreichenden Genuss von Milch und Milchprodukten – vorzugsweise die fettarmen Varianten – leicht zu bewerkstelligen. Auch Brokkoli, grüne Kohlsorten, Fenchel und Lauch enthalten nicht unbeträchtliche Mengen an Calcium. Mineralwässer mit einem Calciumgehalt von über 150 mg pro Liter gelten ebenfalls als gute Calciumquelle.
Während der ersten fünf bis sechs Lebensjahre brauchen Kinder mindestens 100 mg Calcium pro Tag für den Knochenaufbau. Während des schnelleren Wachstums vor und während der Pubertät kann der Körper des Kindes sogar bis zu 400 mg Calcium pro Tag einlagern.
Tagesbedarf Calcium:
- 0 – 3 Monate: 220 mg
- 4 – 12 Monate: 400 mg
- 1 – 4 Jahre: 600 mg


