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Vitamin D macht Knochen der Kinder stark

Vitamin D wird zu den fettlöslichen Vitaminen und unterstützt die Einlagerung von Calcium in die Knochen.

 

Früher hat der Mangel an diesem Vitamin deswegen zwangsläufig zu Rachitis geführt. Bei der Rachitis sind die Knochen nicht fest genug und verformen sich deswegen. Daneben kommt es bei einem Mangel an Vitamin D bei Kindern zu Wachstumsstörungen. Bei Erwachsenen kommt es zu einer Entmineralisierung der Knochen und zum Abbau bestehender Knochensubstanz. Im fortgeschrittenen Alter führt Vitamin-D-Mangel zu Osteoporose.

Durch Knochenfunde ist belegt, dass es Rachitis schon in der Vorzeit gab, und zwar in allen Erdteilen. Bei uns gab es nach dem Krieg bedingt durch Mangelernährung vermehrt wieder Rachitis, generell ist die Krankheit in den Industrieländern aber ganz verschwunden. Vor allem seit Babys im ersten Jahr regelmäßig Vitamin D verabreicht bekommen, gibt es bei uns keine Rachitis mehr.

 

Menschen können Vitamin D selbst herstellen, und zwar in der Haut unter der Einwirkung von Sonnenlicht aus der Vorstufe Dehydrocholesterol. Eine gute Vitamin-D-Quelle sind Eigelb, fette Fischsorten, Leber und Lebertran. Unter optimalen Umständen soll ein gesunder Erwachsener bis zu 500 µg Vitamin D selbst herstellen können. Damit das Kind ausreichend Vitamin D über die Muttermilch erhält, ist die Versorgung der Mutter mit dem Vitamin extrem wichtig.

 

 

 

 

Tagesbedarf Vitamin D:

  • 0 – 3 Monate: 10 µg
  • 4 – 12 Monate: 10 µg
  • 1 – 4 Jahre: 5 µg

 
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