Die K-Vitamine sind eine Gruppe von Vitaminen, die unter anderem für die Blutgerinnung zuständig sind. Sie regeln sowohl gerinnungsfördernde als auch gerinnungshemmende Faktoren. Zudem sind sie für die Aktivierung des Knochenproteins Osteocalcin wichtig.
Neugeborene erhalten oft direkt nach der Geburt Vitamin-K-Tropfen, da die Versorgung mit den Vitaminen über die Plazenta – später auch über die Muttermilch – eventuell nicht ausreichend ist und es daher bei Neugeborenen und Babys bei Vitamin-K-Mangel zu Blutungen, speziell zu Hirnblutungen kommen kann. Experten raten außerdem dazu, allen Babys im Rahmen der ersten drei Früherkennungsuntersuchungen Vitamin-K-Tropfen zu verabreichen.
Für den Menschen von Bedeutung sind die Vitamine K1 und K2. Vitamin K1 wird von Pflanzen bei der Photosynthese gebildet und kommt gelegentlich auch in den Früchten vor. Vitamin K2 wird von den Bakterien im Darm des Menschen hergestellt.
Vitamine K1 kommt reichlich in grünen Gemüsesorten vor, und auch andere Gemüsesorten, Früchte, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Eier, sind reich an Vitamin K1.
Die K-Vitamine sind relativ hitzebeständig und auch gegen Sauerstoff unempfindlich, werden aber unter UV-Einwirkung inaktiv. Bei den üblichen Methoden der Essenszubereitung geht Vitamin K1 also nur zu einem geringen Anteil verloren.
Tagesbedarf Vitamin K:
- 0 – 3 Monate: 4 µg
- 4 – 12 Monate: 10 µg
- 1 – 4 Jahre: 15 µg


