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Das Baby richtig füttern

Zum Start der Beikost gibt es einige Tipps, wie die neue Nahrung besser angenommen wird. Diese Art des Essens ist ganz neu, deshalb kann es einige Zeit dauern, bis das Baby den Löffel akzeptiert. Immerhin ist es für das Kind eine enorme Umstellung, wenn es von der Brust auf den Löffel umsteigen muss. Schon allein die Technik ist ganz anders!

 

Selbstverständlich kann man nicht plötzlich eine komplette Stillmahlzeit durch eine komplette Breimahlzeit ersetzen und erwarten, dass das gleich problemlos klappt. Für den Start sollte man das Kind stillen, sonst ist es zu hungrig und wird durch die fremde Nahrung ärgerlich und frustriert.

Beikost sollte in einer entspannten Situation einführt werden, also nicht während Reisen oder wenn das Kind krank ist oder in ähnlichen aufregenden Situationen. Damit nicht alles so fremd ist, sollte das Baby beim Füttern auf den Schoß nehmen, denn es ist die körperliche Nähe vom Stillen gewöhnt.

Bei einem gekochten Brei unbedingt vorher die Temperatur prüfen! Aus hygienischen Gründen dafür aber nicht den Löffel verwenden, mit dem das Kind gefüttert wird.

 

Nach der Mahlzeit kann man dem Baby ein oder zwei Mal am Tag etwa einen halben Löffel Brei füttern, damit es sich daran gewöhnen kann. Es kann auch durchaus einige Zeit dauern, bis diese geringe Menge überhaupt akzeptiert wird! Nach und nach kann man so die komplette Stillmahlzeit durch Beikost ersetzen. Ideal ist es, wenn man sich für das Ersetzen einer kompletten Mahlzeit bis zu vier Wochen Zeit lassen kann.

Wie mit allem anderem sind Babys hier völlig unterschiedlich. Manche Kinder freunden sich mit dem Babybrei besser an, wenn sie erst gestillt werden, andere haben mehr Interesse, wenn sie noch hungrig sind. Es gibt auch Kinder, die nach dem ersten Löffel direkt von der neuen Ernährung begeistert sind.

Mit der Einführung von Beikost werden auch die ersten Getränke nötig. Pro Breimahlzeit sollte das Baby nun etwa 200 ml Flüssigkeit, etwa stilles Mineralwasser, zu sich nehmen. Dazu sind unzerbrechliche Plastiktassen praktisch. Sie sollten relativ klein sein, damit das Kind sie gut handhaben kann. Immer nur wenig Wasser einfüllen, damit das Kind sich nicht plötzlich alles über das Gesicht gießt und sich daran verschluckt! Auch eine Schnabeltasse kann das vermeiden. Aus ihr kann das Baby gut trinken.

 
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