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Für Babys kochen

Bei den meisten Babys kann man deutlich beobachten, wann sie bereit für etwas anderes als Muttermilch sind: Dann nämlich, wenn sie nach allem auf dem Tisch grabschen und den Eltern interessiert auf den Teller schauen.

 

Bei voll gestillten Kindern ist dieser Zeitpunkt meist etwa um den siebten Lebensmonat gekommen. Vorher können Babys sowieso noch nichts anderes als Muttermilch verdauen, es wäre also sinnlos und schädlich, schon früher Beikost einzuführen. Manche Babys haben aber auch erst mit neun oder zehn Monaten Lust auf Abwechslung. Darauf sollte man Rücksicht nehmen und sich danach richten.

Wer Zeit und Lust zum Kochen hat, oder aber einfach genau wissen will, was das Baby zu sich nimmt, der kann auch selbst Babybrei kochen. Wer sich schon die Mühe macht, selbst zu kochen, der sollte dann aber auch bei den Zutaten keine Kompromisse eingehen und auf beste Qualität achten.

Es empfiehlt sich, bei den Zutaten auf biologische Erzeugung und absolute Frische zu achten und sie im Reformhaus oder Naturkostladen zu kaufen. So kann man die Schadstoffbelastung der Kindernahrung wenigstens auf ein Minimum reduzieren. Zudem werden in den meisten entsprechenden Geschäften die verwendeten Getreidesorten gleich frisch geschrotet oder gemahlen, so dass man zuhause keine eigene Getreidemühle braucht.

 

Zum Kochen von Babynahrung braucht man keine besonders aufwendigen Geräte, die meisten sind in jedem Haushalt vorhanden: eine Reibe, ein Pürierstab, ein Hobel mit verschiedenen Einsätzen, ein Dünsteinsatz für einen Kochtopf und vielleicht eine Küchenmaschine.

Beim Selbstkochen bietet es sich an, gleich auf Vorrat zu kochen. Der Aufwand ist nur geringfügig größer, aber dafür ist die Zeitersparnis später um so angenehmer. Dazu teilt man den Gemüsebrei nach dem Kochen in Einzelportionen auf und friert diese in Gläschen oder in Gefrierbeuteln ein. Kartoffeln sollten allerdings immer frisch gekocht und püriert werden.

Für Babynahrung sind nicht alle Lebensmittel gleich gut geeignet, und manche sind sogar unverträglich. Manche Gemüse- oder Obstsorten sollte man auch erst später einführen. Als praktisch universal verträglich haben sich Karotten, Brokkoli, Pastinaken, Kürbis, Zucchini und Erbsen erwiesen. Aber auch gut verträgliche Breie wie Karottenbrei sollten dem Baby nur langsam und nach und nach angeboten werden.

 
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