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Obst & Gemüse

Am besten kauft man für Obstbrei und Gemüsebrei Erzeugnisse ein, das nicht lokal biologisch angebaut wurde. Trotzdem sollte es vor der Zubereitung immer gründlich gereinigt werden, um Rückstände zu entfernen.

 

Besonders bei grünem Blattgemüse muss man bedenken, dass diese Gemüsesorten von Haus aus viel Nitrat enthalten. Werden sie im Treibhaus angebaut, können sich die Nitratwerte noch erhöhen. Das an sich harmlose Nitrat ist deswegen besorgniserregend, weil es im Verdauungstrakt des Babys zu Nitrit umgebaut wird, das den Sauerstofftransport im Blut stört. Diese Gemüsesorten sollten erst nach dem ersten Geburtstag auf dem Speiseplan stehen, weil der Organismus des Kindes erst dann das Nitrat bewältigen kann.

Der erste Brei zum Zufüttern ist fast immer ein Karottenbrei. Die milden Möhren schmecken fast allen Babys und sind ein guter Einstieg in die Beikost. Möhren enthalten viel Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Betacarotin ist fettlöslich, deshalb sollte Karottenbrei immer auch etwas Fett oder Öl enthalten.

Ebenso sehr gut geeignet für Babybreie sind Wurzelgemüse wie Pastinaken, Fenchel, Rote Bete und natürlich Kartoffeln. Der süßlich-würzige Geschmack von Fenchel ist Babys oft schon teilweise durch Fencheltee vertraut. Pastinaken und Rote Bete schmecken mild und süßlich, und liefern gerade im Herbst und Winter viele Vitamine. Bei Roter Bete sollte man unbedingt auf biologischen Anbau achten. Die Stickstoffdüngung im traditionellen Anbau verursacht sonst enorm hohe Nitratwerte.

Kartoffeln sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß, und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind sehr leicht verdaulich und deswegen ideal als Beikost für Babys, ob nun pur oder mit Gemüse gemischt.

 

Karotte und Apfel liegen bei den Einsteigebreien Kopf an Kopf: Auch Äpfel sind als Babybrei sehr beliebt. Die Zubereitung von Apfelbrei ist sogar noch einfacher als die von Karottenbrei. Äpfel müssen einfach nur geschält und gerieben werden, fertig. Geriebener Apfel ist auch gut gegen Durchfall.

Auch aus Birnen und Bananen lassen sich ganz unkompliziert leckere Babybreie herstellen. Vollreife Birnen lassen sich wie Banane leicht mit einer Gabel zerdrücken. Werden die Birnen gekocht, müssen sie noch nicht vollreif sein.

Die natürlich süßen Aprikosen sind bei den allermeisten Babys ebenso beliebt wie bei Erwachsenen. Ähnlich wie Möhren enthalten auch Aprikosen Betacarotin; außerdem sind sie reich an Phosphor, Eisen und Calcium.

 
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