Baby Community  
Kinderwunsch  |   Schwangerschaft  |   Vornamen  |   Geburt  |   Ernährung  |   Entwicklung  |   Gesundheit

Mit Medikamenten gegen die Allergie

Manche Allergien verursachen nicht mehr Beschwerden als eine laufende Nase. Andere beeinträchtigen das tägliche Leben so sehr, dass die Einnahme von Medikamenten nicht zu vermeiden ist.

 

Medikamente gegen Allergien greifen an zwei Punkten: Entweder sie verhindern die allergische Reaktion, so dass gar keine Beschwerden auftreten, oder aber sie lindern die typischen Beschwerden, beispielsweise die Reizung von Haut und Schleimhäuten. Sie bekämpfen aber immer nur die Symptome, nie die Ursache der Allergie.

Antihistaminika bekämpfen das Histamin, einen für die allergische Reaktion wichtigen Botenstoff. Die Allergie-Medikamente können so meist schon nach wenigen Minuten die Symptome einer bereits eingetretenen Allergie lindern. Antihistaminika können müde machen und sind deshalb gerade in Berufsleben und Verkehr mit Vorsicht zu verwenden. Selten kann es auch zu Übelkeit, Trockenheit im Mund und Sehstörungen kommen.

Vorbeugende Medikamente gegen Allergien enthalten meist Cromoglicinsäure. Sie verhindert, dass Histamin überhaupt erst freigesetzt wird und beugt so allergischen Beschwerden vor. Cromoglicinsäure wird über den Darm nur schlecht aufgenommen, so dass sie als Tropfen für Augen und Nase, als Nasenspray und in Inhalatoren verwendet wird.

 

Die Präparate wirken aber nur dann richtig, wenn sie regelmäßig eingenommen werden, und zwar noch bevor die Beschwerden auftreten. Da Cromoglicinsäure bis zu vier Wochen braucht, um die volle Wirksamkeit zu entfalten, müssen entsprechende Medikamente schon rechtzeitig vor der jeweiligen Allergie-Zeit angewendet werden.

Cortison (auch Kortison geschrieben), genauer gesagt Hydrocortison, ist eine entzündungshemmende Substanz, die gleichzeitig auch die Immunreaktion unterdrückt. Hydrocortison wird hauptsächlich in Salben oder Gels zur Behandlung von allergischen Hautreaktionen verwendet, also bei Juckreiz, Schwellungen und Quaddeln; es ist aber auch als Nasenspray und in Tablettenform erhältlich und kann injiziert werden.

Bei langjähriger Verwendung von Hydrocortison-Präparaten kann es zu einer Schwächung des Immunsystems kommen, außerdem zu Bluthochdruck, Osteoporose, erhöhtem Augeninnendruck, Magengeschwüren, Gewichtszunahme, zu einem Dünnerwerden der Haut und zur Verschlechterung des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern. Bei kurzzeitiger Verwendung treten Nebenwirkungen nur sehr selten auf.

 
Neueste Forenbeiträge:

Re: Bisphenol-A in Sch...
Ja, davon hab ich auch schon gehört und kann es einfach nicht fassen! In anderen...

Re: Hilfe bei wunden P...
Hallo Carina, ich habe die Erfahrung gemacht, das es am besten ist den Po trocken...

Und viele weitere Themen im
Forum zur Baby Gesundheit