Die Hausapotheke in einer Familie mit Kindern sollte neben einigen Medikamenten auch ausreichend Verbandmaterial und Utensilien zur Wundversorgung enthalten. Kinder und auch Baby haben immer wieder kleinere Wunden und Schrammen, die versorgt werden wollen.
Mit zur Standardausrüstung gehören zweifellos ein digitales Fieberthermometer, ein Absauger für das Nasensekret und eine spezielle Nagelschere für Kinder. Aber auch an ausreichend Verbandsmaterial sollte man denken, von Pflastern bis hin zu Mullbinden – natürlich sollte das auch in Haushalten ohne Kinder vorhanden sein, ebenso wie ein Desinfektionsmittel und eine Heilsalbe.
Wärmflaschen und Warm-Kalt-Kompressen oder Gel-Packs haben sich buchstäblich tausendfach im Einsatz gegen alle möglichen Beschwerden bewährt. Die Kompressen haben den Vorteil, dass sie auch zur Kühlung eingesetzt werden können. Dazu ist es am praktischsten, gleich mehrere der Kompressen im Haus zu haben und einige davon im Kühlschrank oder Gefrierfach aufzubewahren. Bei Prellungen, Verbrennungen und Insektenstichen kann dann sofort gekühlt werden.
Wenn es auf Wärme ankommt, ist Kindern eine Wärmflasche oft lieber, vor allem wenn sie einen kuscheligen Bezug hat.
Wundversorgung und Verbandmaterial:
- Digitales Fieberthermometer (für Babys geeignet)
- Absauger für Nasensekret
- abgerundete Kinder-Nagelschere
- Pinzette (zum Entfernen von Splittern)
- Zeckenzange
- mildes Desinfektionsmittel für kleinere Wunden
- Pflaster in verschiedenen Größen (mit vorgeschnittenen Pflastern geht es im Notfall schneller)
- Mullkompressen
- Mullbinden
- Wärmflasche (hilft bei Bauchschmerzen und Verspannungen)
- Kälte-Kompressen bzw. Gel-Packs oder Eisbeutel (auf Vorrat im Kühlschrank aufbewahren)


