Ein Baby fühlt sich am wohlsten, wenn es nackt strampeln kann. Nun ist es aber unpraktisch, den Säugling den ganzen Tag nackt zu lassen – eine trockene Windel ist zumindest in den Augen der Eltern das Sinnvollste.
Die erste Entscheidung zum Thema Wickeln ist sicherlich die Entscheidung zwischen Einwegwindeln und Stoffwindeln. Wer die Umwelt schonen will, neigt meist zu Stoffwindeln, die nicht soviel Abfall verursachen. Ganz so einfach ist die Lage aber nicht – auch Stoffwindeln belasten die Umwelt. Wer sich trotzdem dafür entscheidet, muss sich unter Umständen mit einer ganz neuen Wickeltechnik vertraut machen.
Stoffwindeln und Einwegwindeln erfüllen beide gleich gut ihren Zweck, also das sichere Aufnehmen von Urin und Kot. Beide unterstützen die natürliche Haltung der Babybeine und vermeiden so einen Schaden an den Hüften des Kindes.
Ein weiterer wichtiger Faktor beim Wickelritual ist der Wickelplatz. Wickeltisch bzw. Wickelkommode sollten groß genug und stabil genug sein, um das Kind sicher darauf zu wickeln.
Beim Wickeln des Kindes kann man nur wenig wirklich falsch machen – die meisten Eltern lernen schnell aus ihren Fehlern, wenn beispielsweise die Windel nicht richtig verschlossen wurde. Wichtiger ist es, auf die Sicherheit des Babys beim Wickeln zu achten und auf den Tragekomfort der Windeln.


