Ist der Monatszyklus sehr unregelmäßig, lässt sich oft nur schwer der Zeitpunkt des Eisprungs und damit die größte Chance auf Befruchtung berechnen. Hier können Produkte mit Mönchspfeffer helfen. Diese Heilpflanze soll den Zyklus regulieren und so die Chancen auf eine Schwangerschaft steigern.
Mönchspfeffer wird auch Keuschlamm genannt (botanisch Vitex agnus castus), und wird schon seit der Antike als Heilpflanze verwendet.
Im Mittelalter verwendeten Mönche die scharf schmeckenden Früchte des Krautes als Gewürz. Das geschah nicht nur aus kulinarischen Gründen, sondern auch weil das Kraut auch den Geschlechtstrieb unterdrücken sollte und die Mönche so leichter das Zölibat einhalten konnten.
Heutzutage wird Mönchspfeffer bei zur Linderung der Beschwerden in den Wechseljahren und während des Prämenstruellen Syndroms verwendet. Er hilft durch seine hormonregulierende Wirkung auch bei unregelmäßigem Zyklus.
Da Mönchspfeffer die Bildung der Gelbkörperhormone fördert, wird er auch gegen Unfruchtbarkeit eingesetzt. Dazu werden während den ersten beiden Zykluswochen Mönchspfefferpräparate eingenommen. Diese Mittel sind allerdings synthetisch hergestellt, damit eine gleich bleibende Dosierung möglich ist.
Weil Mönchspfeffer den Eisprung fördert, sollten stillende Frauen unbedingt von einer Einnahme absehen, da sonst der Milchfluss sonst zum Stillstand kommen könnte.


