Der Embryo ist nun eingenistet. Der Körper der Frau stellt sich auf Schwangerschaft um, was mit massiven hormonellen Änderungen einhergeht.
Gut drei Viertel aller Schwangeren haben ab der 7. Schwangerschaftswoche daher Probleme wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Heißhunger bzw. die typischen Schwangerschaftsgelüste. Ab der 5. SSW liefert ein Schwangerschaftstest zuverlässige Ergebnisse.
Sobald eine Frau ihrem Arbeitgeber über ihre Schwangerschaft informiert, muss der für sie eine Arbeitsumgebung schaffen, die sie und ihr Kind nicht gefährden. Außerdem gilt für diese Zeit Kündigungsschutz.
In der Fruchtblase bildet sich das erste Fruchtwasser, übrigens nicht aus dem Körper der Schwangeren, sondern aus dem den Embryo umgebenden Gewebe. Die Flüssigkeit verhindert, dass der Embryo mit seiner Eihülle verwächst und schützt ihn auch vor Stößen und Erschütterungen.
Beim Embryo bildet sich jetzt die Wirbelsäule, die Konturen von Kopf und Rumpf sind ebenso zu erkennen wie die Ansätze der späteren Gliedmaßen. Alle Organe werden jetzt angelegt. Ab der 6. Woche beginnt das Herz zu schlagen, ab der 8. SSW entwickeln sich Finger und Gesichtszüge. Der Embryo ist jetzt zwischen 10 und 15 mm groß.
In der 8. SSW liegt die erste der 12 Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt oder auch bei der Hebamme. Diese Untersuchungen stehen jetzt alle vier Wochen an, ab der 32. SSW alle zwei Wochen.


