Spätestens seit den ersten Bewegungen des Kindes steht fest: Da wächst ein Mensch in mir heran.
Viele Schwangere bekommen jetzt eine sehr intensive Beziehung zu ihrem Kind. Sie spüren, wie das Kind auf Kontaktaufnahme von außen, also auf die Stimme und Berührungen reagiert, und wie es ihre Gefühle wahrnimmt.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel (3. Trimenon) reift der Fötus aus, während sich der Körper der Mutter auf die Geburt und das anschließende Stillen vorbereitet.
Durch den großen Bauch und das zusätzliche Gewicht ist die Schwangere jetzt nicht mehr so beweglich wie vorher, so dass viele Tätigkeiten jetzt beschwerlich werden. Dafür bereitet sie sich jetzt meist auch gedanklich auf die Geburt vor und plant den Ablauf.
Das Kind bringt sich meist selbst in die für die Geburt richtige Position, mit dem Kopf in Richtung Becken. Das wird von Senkwehen begleitet. Vorwehen haben inzwischen schon die Durchblutung der Gebärmutter angekurbelt und sie auf den "Ernstfall" vorbereitet.
Die veränderte Lage des Kindes entlastet Magen und Zwerchfell der Schwangeren, dafür leiden nun Blase und Blutgefäße mehr; der Kopf des Kindes stört teilweise sogar beim Sitzen.
Viele schwangere Frauen leiden kurz vor der Geburt ihres Kindes an einer inneren Unruhe, haben Angst vor den Schmerzen der Geburt oder vor dem Leben mit dem Kind.


