Ab der 34. SSW beginnt der gesetzliche Mutterschutz. Die Schwangere hat bis zur Entbindung ein Recht auf Urlaub. Wenn sie möchte und der Arzt keine Einwände dagegen hat, darf sie weiterhin arbeiten.
Oft können Schwangere nur noch schlecht schlafen, weil sie nicht auf dem Bauch liegen können, aber in Rückenlage das Kind auf die Hohlvene drückt und die Sauerstoffzufuhr abschnürt. In dieser Position wird es Schwangeren deswegen oft sogar schwindlig.
Die Gebärmutter wächst weiter und erreicht in der 36. Schwangerschaftswoche ihren Höchststand am Brustbein; unter Umständen kann sie sogar gegen die Rippen stoßen.
Ab der 35. SSW ist die Lunge des Kindes vollständig entwickelt. Gegen Ende dieses Schwangerschaftsmonats tritt der Kopf des Kindes in das kleine Becken ein, die Gebärmutter senkt sich. Damit sinkt auch der Druck auf die anderen inneren Organe der Schwangeren. Die meisten Kinder begeben sich etwa in der 33. SSW in die richtige Position für die Geburt, aber bis zur 37. SSW kann der Fötus sich noch von der Steiß- in die Kopflage drehen – danach hat er nicht mehr genug Platz dafür.
Spätestens jetzt sollte die Schwangere ihren Klinikkoffer packen, damit sie für die Fahrt ins Krankenhaus alles bei der Hand hat. Unbedingt immer dabei sein sollte der Mutterpass, Ausweispapiere, bequeme Kleidung, die erste Babykleidung, Still-BHs und ein Fotoapparat.
Ist eine Hausgeburt mit einer Hebamme geplant, sollten jetzt auch dafür die Vorbereitungen abgeschlossen sein.


