Prinzipiell ist der Fötus im Körper der Frau gut geschützt. Er ruht in seiner Fruchtblase in der Gebärmutter wie auf einem Polster und ist durch seine Lage im Körper der Frau auch bis zu einem gewissen Maß vor Stößen und Schlägen geschützt.
Trotzdem sollten natürlich Sportarten mit hohem Verletzungs- oder Unfallrisiko vermieden werden. Im Zweifelsfall sollte sowieso immer der Frauenarzt befragt werden, welche Sportart geeignet ist. Meist spüren Schwangere jedoch sehr gut, was für ihren Körper und ihr Baby am besten ist.
Es versteht sich von selbst, dass risikoreiche Sportarten wie Tauchen, Fallschirmspringen, Free Climbing oder Skifahren während der Schwangerschaft ungeeignet sind. Das Gleiche gilt auch für Inline-Skaten, Reiten und generell alle Sportarten, die mit starken Erschütterungen und großer Sturzgefahr einhergehen. Aber auch Sportarten, bei denen Zusammenstöße an der Tagesordnung sind, kommen jetzt nicht mehr in Frage. Dazu gehören Fußball, Handball und Basketball.
Bodybuilding und hartes Ausdauertraining können jetzt ebenfalls schädlich sein, da sie das Herz zu sehr belasten. Alle Sportarten, bei der schwere Gewichte gehoben werden, sind während der Schwangerschaft tabu. Sie sind jetzt für den Körper zu anstrengend und gefährden die Gesundheit des Kindes.
Auch bei Streckübungen heißt es jetzt vorsichtig sein. Die Schwangerschaft macht Bänder und Sehnen elastischer, es kann also schnell zu schädlichen Überdehnungen kommen.


